PLAY SMART: Frauen im Fußball – Gendermedizin trifft Sportpraxis

Wie beeinflusst der weibliche Zyklus die Leistungsfähigkeit im Sport? Warum unterscheiden sich Verletzungsrisiken bei Frauen und Männern? Und welche Erkenntnisse der Gendermedizin können dazu beitragen, Training und Gesundheit von Sportlerinnen zu verbessern?

Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung „PLAY SMART – Dein Zyklus im Sport“, die von der Geschäftsstelle für Geschlechterspezifische Medizin – Modellregion Kärnten für die Damenmannschaft des SV Wernberg angeboten wird. Herzlichen Dank an den Referenten Dr. Ernst Benischke, MBA (Geschäftsführer & Ärztlicher Leiter DOKH Friesach, Facharzt für Physikalische Medizin & Rehabilitation, seit 2001 Sportarzt und seit rund 5.000 Tagen Klubarzt in der österreichischen Fußball-Bundesliga) und an die Organisator:innen Patrizia Fillafer sowie Eileen und Christian Gfrerer.

Spielerinnen und Trainer:innen erhalten praxisnahe Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Frauen im Sport. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen hormoneller Veränderungen auf Leistungsfähigkeit, Regeneration und Verletzungsanfälligkeit sowie die Möglichkeiten eines zyklusorientierten Trainings. Denn bei Gendermedizin geht es um biologische und soziale Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Frauen sind eben keine „kleinen Männer“!

Mit diesem Angebot möchte die Geschäftsstelle für Geschlechterspezifische Medizin dabei unterstützen, geschlechtsspezifische Aspekte stärker in Training, Prävention und Gesundheitsförderung zu berücksichtigen.